Anwendungsgebiete:
Zur unterstützenden Behandlung bei:
• akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen wie z.B. Prellungen, Zerrungen, Stauchungen, Quetschungen, Blutergüssen.
Von einzelnen Herstellern wird zudem folgende Indikation beansprucht:
Bei entzündlichen Gewebsinfiltraten (z.B. Insektenstichen).
Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Heparin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Heparin ist nicht plazentagängig und tritt nicht in die Muttermilch über. Es gibt bisher keine Berichte darüber, dass die topische Anwendung von Heparin in der Schwangerschaft zu Missbildungen führt. Bei sehr hohen lokalen Dosen von mehr als 160000 I.E. kann es zur erhöhten Blutungsneigung kommen. Unter der Geburt ist die epidurale Anästhesie bei Schwangeren, die mit Antikoagulantien behandelt werden, absolut kontraindiziert.
Anwendung:
Soweit nicht anders verordnet, die Salbe 2-3mal täglich auf die Haut über den erkrankten Bezirken auftragen.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die Salbe sollte nicht auf Schleimhäute, offenen Wunden und/oder nässende Ekzeme aufgebracht werden.
• Bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen soll die Dauer der Anwendung bis zu 10 Tagen betragen.