Anwendungsgebiete:
• Hypotones Kreislaufversagen
• Primäre und sekundäre Hypotonie
• Orthostatische Kreislaufregulationsstörungen.
Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel soll nicht angewendet werden bei:
• Hypertonie
• Mitralstenose
• Engwinkelglaukom
• Hyperthyreose
• Phäochromozytom
• Prostataadenom mit Restharnbildung.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Obwohl bisher kein Anhaltspunkt für einen schädigenden Einfluss des Arzneimittels während der Schwangerschaft besteht, ist es erforderlich, dass Schwangere ihren Arzt über die Einnahme informieren. Diese. Vorsichtsmaßnahme dient der notwendigen Kontrolle aller während der Schwangerschaft eingenommenen Medikamente durch den Arzt.
Wirkungen:
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
• Bei einigen Patienten kann Herzklopfen auftreten. Insbesondere bei Vorliegen einer schweren Herzkranzgefäßerkrankung können pektanginöse Beschwerden auftreten bzw. verstärkt werden und ventrikuläre Rhythmusstörungen auftreten.
• Bei extremer Überdosierung sind durch zentrale Erregung verursachte Nebenwirkungen (z.B. Miktionsbeschwerden, Muskeltremor) sowie Gewöhnung bis hin zur Entwicklung einer Abhängigkeit denkbar.
Anwendung:
Soweit nicht anders verordnet:
• Erwachsene:
1mal bis mehrmals täglich 1 Ampulle intramuskulär verabreichen.
In lebensbedrohlichen Situationen 1/2 bis 1 Ampulle langsam intravenös (1 ml pro Minute) applizieren.
• Kinder:
Je nach Schwere des Zustandes im 1. und 2. Lebensjahr 0,2 bis 0,4 ml, im 3. bis 6. Lebensjahr 0,4 bis 0,6 ml, ab 7. Lebensjahr 0,5 bis 1,0 ml intramuskulär oder intravenös als Einzeldosis verabreichen.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die Injektionslösung kann intramuskulär und intravenös bis zum Abklingen der Beschwerden angewendet werden.
Haltbarkeit:
In sehr seltenen Fällen und insbesondere bei unsachgemäßer Lagerung der Ampullen kann sich die Injektionslösung verfärben. Solche Ampullen sollen nicht mehr verwendet werden.