Formigran®
Anwendungsgebiete:
Formigran® ist das erste rezeptfreie Arzneimittel, dessen Wirkstoff speziell für die Behandlung von Migräne in der Kopfschmerzphase entwickelt wurde.
Wirkung:
Der Wirkstoff in Formigran®, Naratriptan, unterscheidet sich von anderen Wirkstoffen, die rezeptfrei zur Behandlung von Migränekopfschmerzen eingesetzt werden. Naratriptan
wirkt dort, wo der Migräneschmerz entsteht: Es verengt die geweiteten und entzündeten Blutgefäße in der Hirnhaut auf Normalgröße. Deshalb bekämpft Formigran® nicht nur Kopfschmerzen, sondern auch andere typische Symptome einer Migräne wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit.
Die empfohlene Dosierung von Formigran® ist 1 Tablette, für optimale Wirksamkeit zu Beginn der Migränekopfschmerzen eingenommen. So kann sich die Wirkung am besten entfalten. Formigran® wirkt aber auch noch zu jedem anderen Einnahmezeitpunkt während des Migräne-Kopfschmerzes.
In welchen Fällen darf Formigran® nicht angewendet werden?
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von Formigran® bekannt ist, darf es nicht angewendet werden. Formigran® soll nicht ohne die ärztliche Diagnose auf Migräne angewendet werden.
Nicht anwenden bei:
Formigran® darf nicht eingenommen werden bei:
- Herzinfarkt
- Verengungen der Herzkranzgefäße
- Gefäßerkrankungen der Gliedmaßen
- Schlaganfall
- Mäßigem bis schwerem Bluthochdruck
- Mildem unkontrollierten Bluthochdruck
- Schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
Formigran® sollte von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sowie von über 65-jährigen nicht eingenommen werden.
Dosierung:
Erwachsene: 1 Filmtablette Formigran® täglich. Wenn keine Besserung eintritt, 2. Filmtablette nach mindestens 4 Stunden einnehmen. Tageshöchstmenge: 2 Filmtabletten Formigran®.
Eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion: Nicht mehr als 1 Filmtablette Formigran® täglich.
Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
Formigran® darf während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abschätzung eingenommen werden. In der Stillzeit sollte in den anschließenden 24 Stunden nach Einnahme von Formigran® nicht gestillt werden.
Zwischen der Einnahme von Formigran® und anderer Arzneimittel gegen Migräne, die den Wirkstoff Ergotamin enthalten, sollten mindestens 24 Stunden liegen.
Tabletten nur bei migränebedingten Kopfschmerzen einnehmen!
- Formigran® nicht zur Vorbeugung eines Migräneanfalles einnehmen!
- Bei Schmerzen und Engegefühl im Brustkorb sollte das Arzneimittel nicht weiter eingenommen und ein Arzt umgehend informiert werden.