MAALOXAN 25 mVal Kautabletten

MAALOXAN 25 mVal Kautabletten
MAALOXAN 25 mVal Kautabletten
Abbildung ähnlich.
Packungsinhalt: 100 St Kautabletten
Artikelnummer: 01423607
Abgabehinweis: Rezeptfrei
Produkt von: Winthrop Arzneimittel GmbH
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Anwendungsgebiete:
Zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus ventriculi, Ulcus duodeni) • Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden. Hinweis: Bei Patienten mit Ulcus ventriculi et duodenei sollte eine Untersuchung auf H. pylori und - im positiven Fall - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulcuskrankheit ausheilt.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile • Hypophosphatämie. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatininclearance < 30 ml/min) darf das Arzneimittel nur bei regelmäßiger Kontrolle der Magnesium- und Aluminium-Blutspiegel anwenden. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion besteht unter chronischer Einnahme hoher Dosen Intoxikationsrisiken (Hypermagnesiämie, Anstieg der Serumaluminiumspiegel). Bei langdauernder Einnahme hoher Dosen und phosphatarme Diät kann es zur Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Osteomalazie kommen. Deshalb sollte eine langdauernde Einnahme hoher Dosen bei diesen Patienten vermieden werden. Schwangerschaft und Stillzeit: • Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden. In Tierversuchen führte die Gabe von Aluminiumsalzen zu schädlichen Auswirkungen auf die Nachkommen. • Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über. Aufgrund der geringen Resorption ist ein Risiko für das Neugeborene nicht anzunehmen.


Wirkungen:
Häufige unerwünschte Wirkungen (> 10%): • Häufig treten weiche Stühle auf. Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle: • In Einzelfällen wurden Durchfälle beobachtet. Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit: • Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion kann die Einnahme von magnesium- und aluminiumhaltigen Arzneimitteln eine Hypermagnesiämie und einen Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel verursachen. Bei Niereninsuffizienz und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und zur Phosphatverarmung kommen.


Anwendung:
• Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre: Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene im allgemeinen zwischen den Mahlzeiten und unmittelbar vor dem Schlafengehen 1-2 Kautabletten ein. Die tägliche Dosis sollte 4-8 Kautabletten (100-200 mval Neutralisationskapazität) betragen. • Symptomatische Behandlung von Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden: Bei Bedarf mehrmals täglich 1 Kautablette einnehmen. Art und Dauer der Anwendung: • Die Kautabletten sollen möglichst gut zerkaut werden. • Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere der Erkrankung. Bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren soll die Behandlung - auch nach eingetrtener Beschwerdefreiheit - über mindestens 4 Wochen fortgesetzt werden. Hinweise: • Die gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltigen Magenmitteln mit anderen Medikamenten kann deren Aufnahme verändern. Klinisch bedeutsame Aufnahmeverminderungen sind für Tetrazykline und Chinolone (z.B. Ciprofloxacin, Norfloxacin, Pefloxacin) und Cephalosporine beschrieben worden. Sie können bis zu 90% betragen und sind Folge der Bildung nichtresorbierbarer Verbindungen (Chelate) dieser Arzneimittel. Daher ist während einer Therapie mit diesen Antibiotika von einer Einnahme der Antacida abzuraten und im Bedarfsfall auf andere Magensäure hemmende Arzneimittel auszuweichen. • Geringere Aufnahmeeinschränkungen finden sich für Chloroquin, Allopurinol, nicht steroidale Antirheumatika (z.B. Diclofenac, Acetylsalicylsäure, Penicillamin, Naproxen), Digoxin, Isoniazid, Captopril, Atenolol oder Propranolol, Dicumarol, Levothyroxin, Ketoconazol, Gabapentin, H2-Blocker, Diphosphonate, Eisenverbindungen und Chlorpromazin. • Im Hinblick auf eine mögliche Aufnahmebeeinträchtigung sollte generell ein Abstand von 2 Stunden zwischen der Einnahme von säurebindenden Magenmitteln und anderen Medikamenten eingehalten werden. • Aluminiumhaltige, säurebindende Magenmittel erhöhen bei gleichzeitiger Einnahme mit säurehaltigen Getränken (Obstsäfte, Wein u.a.) die Aluminiumaufnahme aus dem Darm. Auch Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, die die Aluminiumaufnahme steigern können.


Haltbarkeit:
Nicht über 25°C lagern und vor Feuchtigkeit schützen.

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