TREMARIT 5 mg Tabletten

TREMARIT 5 mg Tabletten
TREMARIT 5 mg Tabletten
Abbildung ähnlich.
Packungsinhalt: 50 St Tabletten
Artikelnummer: 01257669
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Anwendungsgebiete:
• Zur unterstützenden Behandlung des Tremors bei Parkinson-Syndrom. • Isolierte extrapyramidale Tremorformen, essentieller und Alters-(seniler) Tremor. • Durch Neuroleptika oder ähnlich wirkende Medikamente bedingte extrapyramidale Symptome wie Frühdyskinesien, Akathisie, Parkinsonoid.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile • Intoxikationen mit Alkohol, Schlafmitteln, Analgetika, trizyklischen Antidepressiva, Spasmolytika, Antihistaminika, Psychopharmaka • unbehandeltem Engwinkelglaukom • Darmatonie • mechanischen Stenosen im Bereich des Magen-Darm-Kanals • Megakolon. Das Arzneimittel soll nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt angewendet werden bei: • Patienten mit Myasthenia gravis • Prostata-Adenom • Erkrankungen, die zu bedrohlichen Tachykardien führen können. Schwangerschaft und Stillzeit: • Obwohl es für Metixen bisher keine Hinweise auf teratogene Wirkungen gibt, sollte die Anwendung in der Schwangerschaft nur unter sorgfältiger Risiko-Abwägung erfolgen. • Anticholinergika hemmen die Laktation. Über eine Ausscheidung mit der Muttermilch ist nichts bekannt.


Wirkungen:
Die beschriebenen Nebenwirkungen treten abhängig von der Dosis und individueller Empfindlichkeit auf. Sie sind bei Dosisreduktion oder nach Absetzen normalerweise reversibel. Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%): • Gelegentlich, insbesondere bei Patienten mit Prostata-Adenom, kann es zu Miktionsstörungen kommen. • Bei höherer Dosierung kann gelegentlich Pulsbeschleunigung auftreten. Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%): • Seltener, insbesondere bei Patienten mit Prostata-Adenom, kann es zu Harnverhalten kommen. • Selten sind Dyskinesien im orofacialen Bereich und den Extremitäten beschrieben worden. Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle: • Bei höherer Dosierung können in Einzelfällen Herzrhythmusstörungen auftreten. • Krampfanfälle Unerwünschte Wirkungen, ohne Angaben der Häufigkeit: • Insbesondere bei älteren Menschen und Patienten mit dementiellen Syndrom können delirante Zustandsbilder, Unruhe, Verwirrtheit, gelegentlich Gedächtnisstörungen sowie selten paranoid-halluzinatorische Symptome auftreten. • Bei höherer Dosierung können Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit, Mundtrockenheit, Akkommodationsstörungen, Magen-Darm-Störungen (z.B. Obstipation, Übelkeit, Erbrechen) auftreten.


Anwendung:
Allgemeine Hineise: • Die Therapie mit Metixenhydrochlorid erfolgt grundsätzlich einschleichend, die optimale Dosis richtet sich nach dem therapeutischen Effekt und den Nebenwirkungen. • Ältere Patienten, speziell solche mit hirnorganischen Veränderungen vaskulärer oder degenerativer Art, können häufig schon gegenüber therapeutischen Dosen der Substanz eine erhöhte Empfindlichkeit aufweisen. Daher ist bei älteren Patienten, insbesondere solchen mit hirnorganischer Symptomatik, eine vorsichtige Dosierung erforderlich. Nebenwirkungen treten besonders zu Beginn der Behandlung und bei zu rascher Dosissteigerung auf. • Tierexperimentelle Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Anticholinergika wie Metixenhydrochlorid eventuell zu einer erhöhten zerebralen Anfallsbereitschaft führen. Dies ist bei entsprechender Disposition zu beachten. Bei Patienten mit erhöhter Krampfbereitschaft ist Metixen vorsichtig zo dosieren. Soweit nicht anders verordnet, empfiehlt sich folgendes Dosierungsschema: 1. Behandlungswoche: 3mal 2,5 mg (3mal 1/2 Tablette) über den Tag verteilt. 2. Behandlungswoche: morgens 5 mg (1 Tablette), mittags und abends je 2,5 mg (je 1/2 Tabl). 3. Behandlungswoche: morgens und mittags je 5 mg (je 1 Tablette), abends 2,5 mg (1/2 Tabl). 4. Behandlungswoche: 3mal 5 mg (3mal 1 Tablette) über den Tag verteilt. Diese Steigerung der Tagesdosis in wöchentlichen Abständen um jeweils 2,5 mg ist fortzuführen, bis die individuell optimale Dosis erreicht ist. Für die anschließende Dauerbehandlung ist gegebenenfalls eine Umstellung auf höher dosierte Tabletten zu 15 mg sinnvoll. Bis zu 3 Tabletten zu je 15 mg können über den Tag verteilt eingenommen werden. Erfahrungswerte für die optimale Dosis bei verschiedenen Krankheitsbildern: - Tremor bei Parkinson-Syndrom: 20-30 mg. • Andere Tremorformen: 15-25 mg. Dosen über 30 mg sind schweren Fällen vorbehalten. Eine maximale Tagesdosis von 45 mg Metixenhydrochlorid, entsprechend 3mal 3 Tabletten, sollte nicht überschritten werden. Art und Dauer der Anwendung: • Die Tabletten sollten mit Flüssigkeit eingenommen werden. • Die Tagesdosis sollte gleichmäßig über den Tag verteilt werden. • Außer beim Auftreten schwerer Komplikationen ist abruptes Absetzen wegen der Gefahr überschießender Gegenregulationen zu vermeiden. • Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.

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